Europa im Wandel – Prominenz diskutiert Sicherheitspolitik in München

Im Veranstaltungssaal des Sicherheitsunternehmens Giesecke+Devrient in München fand am 25. Juni der Jahresempfang 2025 der DHW in Bayern statt, der hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anzog. 

Im Mittelpunkt stand das Thema: „Amerika First – Europa unter Druck: Neuausrichtung der europäischen Sicherheitspolitik?“

Ein Abend der Persönlichkeiten: 
RA Stavros Kostantinidis, Regionalpräsident der DHW in Bayern begrüßte zahlreiche prominente Gäste unter Ihnen den Hauptredner des Abends General Wolfgang Wien, ständiger Vertreter Deutschlands im Militärausschuss der NATO in Brüssel, und seine Diskutanten im Panel Professor Dr. Ursula Münch, Leiterin der Akademie für politische Bildung in Tutzing und Ifo-Chef Prof. Dr. Clemens Fuest.

Zwischen transatlantischer Partnerschaft und europäischer Eigenständigkeit
Wolfgang Wien ist ein Mann der klaren Worte: „Russland bereitet sich auf einen großen Krieg vor“ […] Nach der Ukraine ist das nächste Ziel die Nato“, warnte Wien. Aus seinem Mund hat diese Botschaft ein besonderes Gewicht – der 62-Jährige ist Generalleutnant und ranghöchster deutscher Militär bei der NATO. Seine Rede und die anschließende Diskussion machten deutlich: Die Ära des uneingeschränkten transatlantischen Schulterschlusses ist vorbei. „America First“ steht für ein neues, nationales Denken – Europa muss sich neu sortieren, Eigenständigkeit entwickeln und seine Sicherheitspolitik selbstbewusst gestalten. Gerade Bayern, wirtschaftlich stark und gesellschaftlich stabil, wurde als Vorbild für die Verteidigung europäischer Werte hervorgehoben. 

Geladen hatten zum Jahresempfang auch die Griechische Akademie München e.V., die Akademie für Politische Bildung Tutzing, die Europa-Union München, die Europäischen Akademie Bayern e.V., die Jungen Europäischen Föderalisten München e.V. und die Giesecke+Devrient GmbH

Bildnachweis: © Loredana La Rocca im Auftrag von Giesecke+Devrient GmbH

Veröffentlicht: