Veranstaltungen

11.04.2018 Berufsinformationsveranstaltung der Berufspolizei im griechischem Lyzeum

Am 11.04. hat die Polizeioberkommissarin und Einstellungsberaterin der Bundespolizei Frau Hein die Schülerinnen und Schüler des griechischen Lyzeums in Köln über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten bei der Bundespolizei informiert. Frau Georgia Tsitsi von der KAUSA Servicestelle Köln hat die Informationsveranstaltung im Griechischen Lyzeum organisiert. Die Schülerinnen und Schüler der Griechischen Schule zeigten großes Interesse an den beruflichen Chancen bei der Bundespolizei, die vielfältige Karrieremöglichkeiten und gute dauerhafte berufliche Perspektiven für junge Menschen bietet. „Mit Sicherheit vielfältig“ ist die Botschaft der Bundespolizei, die viele anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben, wie zum Beispiel die Unterstützung der griechischen Küstenwache, in Aussicht stellt.

Die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen, der Bewerbungsprozess und das Auswahlverfahren wurden ausführlich erklärt. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass sich nicht nur deutsche Staatsbürger, sondern auch EU-Staatsbürger bei der Bundespolizei für eine Laufbahn im Mittleren oder Gehobenen Dienst bewerben können.

Für junge Neuzugewanderte aus Griechenland oder anderen EU-Staaten sind neben dem Schulabschluss vor allem gute Sprachkenntnisse von Bedeutung. Ideal ist es, bereits bei der Bewerbung Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem C1-Level mitzubringen. Eine Bewerbung ist jedoch bereits ab B1-Kenntnissen möglich. Der Schulabschluss hat einen direkten Einfluss auf die Laufbahn. Für eine Karriere im Mittleren Dienst ist die Mittlere Reife die Grundvoraussetzung. Junge Menschen, die bei der Polizei in den Gehobenen Dienst möchten, müssen die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife mitbringen.

15.03.2018 „Stop dreaming – Start acting!“ Dritter Berufsinformationstag im Butzweilerhof

Am 15.3.18 fand im Bildungszentrum Butzweilerhof der Handwerkskammer zu Köln bereits zum dritten Mal die Veranstaltung „Stop Dreaming – Start Acting!“ statt. Bei dieser Veranstaltung zur Berufsorientierung von Flüchtlingen werden verschiedene Berufszweige vorgestellt und den Teilnehmer/-innen die Duale Ausbildung und deren Chancen und Perspektiven nähergebracht. Ein Auszubildender mit Fluchthintergrund („Ausbildungsbotschafter“) schildert die Eindrücke und Erfahrungen aus seinem Alltag in der Ausbildung.

An der Veranstaltung haben 28 junge Menschen mit Fluchthintergrund teilgenommen. Zu Beginn hat Richard Draga, stellvertretender Leiter des Bildungszentrums, die Teilnehmenden begrüßt. Gemeinsam wurden die Werkstätten der Metallbauer, Dachdecker, KFZ-Mechatroniker und Friseure besichtigt. Dadurch haben die Geflüchteten im ersten Teil der Veranstaltung bereits einen sehr guten Einblick über die Ausbildungsberufe im Handwerk bekommen. Im zweiten Teil haben die Willkommenslotsinnen der HWK zu Köln und der IHK zu Köln, Michele Pützkuhl und Larissa Karthaus sowie die Ansprechpartnerin für Unternehmen zur Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung bei der KAUSA Servicestelle Köln, Marion Haas über Struktur und Ablauf sowie Chancen und Perspektiven der Dualen Ausbildung informiert. Nach einer Pause folgte der für viele spannendste Teil der Veranstaltung. Der Ausbildungsbotschafter Rebwar S., der seit 2016 in Deutschland lebt und aus dem Irak fliehen musste, berichtete von seinen Erfahrungen aus der Ausbildung als Zimmerer, die er im Juli 2017 begonnen hat. Rebwar hat den gesamten Prozess vom Beginn seiner Suche nach einem Ausbildungsplatz bis zum Arbeitsalltag im Betrieb und der Berufsschule sehr lebensnah und anschaulich geschildert. Bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle wurde er von der KAUSA Servicestelle und der HWK zu Köln unterstützt. Besonders betont hat er, wie wichtig es ist, während der Ausbildung weiter Deutsch zu lernen. Er freut sich sehr, dass er einen Betrieb gefunden hat, in dem er sich wohlfühlt. Rebwar arbeitet sehr gerne mit seinen Kollegen zusammen und ist glücklich, Vorgesetzte zu haben, die ihn unterstützen, respektieren und bei allen Fragen helfen. Die Teilnehmenden hingen an seinen Lippen und haben ihn mit Fragen gelöchert. Es war spürbar, wie die Begeisterung für die Duale Ausbildung und die Motivation, einen ähnlichen Weg zu gehen, gewachsen ist. Der Auftritt dieses „Ausbildungsbotschafters“ hat einen deutlichen Eindruck bei den Teilnehmer/-innen hinterlassen, und seine Funktion als „Role Model“ hat zum Ziel der Veranstaltung beigetragen, junge Geflüchtete durch Einblick in die Praxis insbesondere für Handwerksberufe zu begeistern, ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen.

„Stop dreaming, Start acting!“ hat sich als ein sehr gutes Veranstaltungskonzept zur Berufsorientierung schnell in Köln etabliert. Ab diesem Jahr soll es nachhaltig verankert und zwei Mal jährlich durchgeführt werden. Veranstalter und Unterstützer sind die KAUSA Servicestelle Köln, HWK zu Köln, IHK zu Köln, InVia, Diözesan-Caritas Verband Köln, Diakonie, DRK,  Jobpatenschaften „Aktion Neue Nachbarn“ , Jugendhilfe Köln – Kompetenzagentur Rodenkirchen, verschiedene Berufskollegs mit Internationalen Förderklassen, Flüchtlingshilfeinitiativen, Sprachschulen, VHS und weitere Bildungsträger.

19.10.2017 Dialogkonferenz „Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit – Chancen, Ziele Perspektiven“

Am 19.10. fand in der der Alten Feuerwache die Dialogkonferenz „Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit – Chancen, Ziele, Perspektiven“ statt. In dieser eintägigen Fachveranstaltung wurde die Rolle von Migrantenorganisationen für die Integration von Geflüchteten diskutiert. Dieses Veranstaltungsformat wurde vom Bundesverband NEMO (Netzwerk der Migrantenorganisation) in 30 deutschen Städten im Rahmen des Projektes samo. fa (Stärkung von Aktiven aus Migrantenorganisationen) durchgeführt. In Köln war die Dialogkonferenz in zwei Blöcke unterteilt. Am Vormittag wurden drei Impulsvorträge von Fachleuten zur Rolle der Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit gehalten. Frau Alexoglou-Patelkos, die Leiterin der KAUSA Servicestelle Köln betonte in Ihrem Impulsvortrag die besondere Bedeutung von Netzwerken in der Flüchtlingsintegration ein. Häufig sind Netzwerke wie Migrantenorganisationen erste Ansprechpartner für Geflüchtete, da meist in der Muttersprache kommuniziert werden kann und gemeinsame Erfahrungen im Ankommen in einem neuen Land bestehen. Die besondere Bedeutung von Netzwerken für die Integration wurde am Beispiel des KAUSA Bildungsnetzwerks erläutert. Das KAUSA Bildungsnetzwerk ist ein regional aktives Netzwerk, in dem alle relevanten Akteurinnen und Akteure der beruflichen Integration von Migranten und Geflüchteten in regelmäßigen Abständen treffen, über fachliche Themen diskutieren und gemeinsame Strategien zur Integration entwickeln. Das Netzwerk wurde im Jahr 2013 aufgebaut und vereint mittlerweile über 90 Akteurinnen und Akteure. Gerade die Vernetzung der wichtigen Institutionen hat sich nach der mehrjährigen Erfahrung als wichtiger Faktor für eine schnelle und zielgerichtete Integration herausgestellt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden drei parallel stattfinden Workshop zur Bedeutung der Migrantenorganisationen durchgeführt. Auch in diesem Teil der Veranstaltung übte die KAUSA Servicestelle Köln eine wichtige Funktion aus. Die KAUSA Fachfrau für die berufliche Integration von Geflüchteten, Frau Marion Haas leitete gemeinsam mit Frau Alexoglou-Patelkos einen der drei Workshops. Dieser Workshop widmete sich dem Thema der Bedeutung von Migrantenorganisationen für den Zugang von Geflüchteten zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Im interaktiv konzipierten Workshop wurden die speziellen Herausforderungen bei der beruflichen Integration von Geflüchteten diskutiert, auf Strategien für die Zusammenarbeit von Migrantenorganisationen und hauptamtlichen Institutionen eingegangen und gefragt, wie diese Zusammenarbeit nachhaltig gestaltet werden kann. Die Teilnehmenden waren vom Konzept des Workshops begeistert und gaben viele interessante Impulse. Fazit des intensivem fachlichen Austauschs an diesem Tag war, dass eine enge Zusammenarbeit von Migrantenorganisationen und staatlichen Institution ein Schlüssel zur schnelleren und erfolgreichen Integration von Flüchtlingen ist. 

11.10.2017 Interkulturelle Elternarbeit Köln , Bildung-Ausbildung,  Köln – vernetzt!

Eltern sind wichtige Ratgeber für die Berufsorientierung ihrer Kinder. Ihre Meinung hat bei den Jugendlichen meistens größeres Gewicht als Empfehlungen der Freunde, Verwandten, Lehrkräfte oder Berufsberater/-innen. Die Einbindung von Eltern bei der Schul- und Berufswegeplanung ist daher von großer Bedeutung damit ein erfolgreicher Eintritt in die Berufswelt gelingt. Die Erfahrungen von Akteur/-innen  und Lehrerkräften, die junge Menschen in Ihrer Berufsorientierung unterstützen zeigen, dass Eltern mit Migrationshintergrund aufgrund verschiedenster Faktoren, von den Regelinstitutionen häufig nicht erreicht werden. Gerade Migrantenorganisationen und Interkulturelle Zentren spielen eine wichtige Rolle bei der Informationsvermittlung und der gezielten Ansprache dieser Eltern. Viele dieser Akteure sind bereits seit Jahren in Köln aktiv.

Gemeinsam wollen die KAUSA Servicestelle Köln, das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Köln und die Kommunale Koordinierung der Stadt Köln die interkulturelle Elternarbeit in Köln stärken und veranstalteten am 11. Oktober 2017 den Runden Tisch: „Interkulturelle Elternarbeit Köln Bildung-Ausbildung Köln – vernetzt!“. Vorausgegangen war eine Befragung der Teilnehmenden zur interkulturellen Elternarbeit zu inhaltlichen Themen, Erfahrungen und Erfolgen, aber auch Hürden, Stolpersteinen und Unterstützungsbedarf. 16 Akteur/innen aus  Migrantenorganisationen / Interkulturellen Zentren und weiteren Einrichtungen, die aktiv in der Elternarbeit tätig sind, nahmen an dem Runden Tisch teil.

Arbeits-  und Themenschwerpunkte waren:

  • Schulsystem und Schulbesuch
  • Information / Unterstützung – Duale Ausbildung
  • Berufsorientierung ab der 8. Klasse für alle Schülerinnen und Schüler
  • Wegweiser für / zu Akteuren der Interkulturellen Elternarbeit in Köln
  • Vernetzung der Akteure interkultureller Elternarbeit in Köln
  • Verstärkte Nutzung der Expertisen von KI – KAUSA – KoKo – und der erfahrenen Akteure in der interkulturellen Elternarbeit in Köln

Die Auftaktveranstaltung wurde von allen Teilnehmenden positiv bewertet. Man war sich am Ende einig, dass der „Runder Tisch Interkulturelle Elternarbeit Bildung-Ausbildung Köln – vernetzt“ fortgeführt werden soll. Erste Ergebnisse der Veranstaltung, Ideen und Wünsche der Teilnehmenden wurden von den Organisatoren festgehalten, werden dokumentiert und dienen als Arbeitsgrundlage für weitere Termine.

06.07.2017 Berufsfelderkundung für Geflüchtete im Butzweilerhof in Köln

Unter dem Motto „Duale Ausbildung – eine Chance mit vielen Perspektiven“ besuchte am 6. Juli bereits zum zweiten Mal eine Gruppe von 20 Geflüchteten aus zahlreichen Ländern das Bildungszentrum Butzweilerhof der Handwerkskammer zu Köln. Die Teilnehmer/-innen aus der Internationalen Förderklasse der Abendrealschule Köln sowie der Maßnahme KompAS vom Caritasverband der Stadt Köln wurden über Zugang und Verlauf einer Ausbildung, lokale Beratungsangebote und verschiedene Berufsbilder informiert, um ihnen die beruflichen Perspektiven, die eine Ausbildung ermöglicht, aufzuzeigen. Außerdem sollten ihnen hautnah ein Einblick in die Praxis verschiedener Handwerksberufe angeboten werden, damit sie diese Berufe kennenlernen und sich vielleicht dafür begeistern können. Höhepunkt der Veranstaltung war deshalb auch diesmal wieder eine Führung von Hans-Peter Schäfer, dem Leiter des Bildungszentrums Butzweilerhof, durch die verschiedenen Werkstätten der Fachbereiche des Butzweilerhofes, wo Auszubildende zum Zimmerer, Elektriker, KFZ-Mechatroniker, Dachdecker, Maurer uvm. ihren Beruf erlernen. Die begeisterte Resonanz der Geflüchteten zeigte erneut, wie groß ihr Interesse an der Aufnahme einer Ausbildung ist. Organisiert wurde die Veranstaltung von der KAUSA Servicestelle Köln in Kooperation mit den Willkommenslotsen der IHK und der HWK zu Köln, dem Jugendhilfeträger IN VIA der Caritas, dem Projekt „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ der Caritas Köln, sowie dem Deutschen Roten Kreuz.

28.06.2017 KAUSA Dialogveranstaltung mit den Generalkonsulaten

Am 28.Juni fand die 3. Dialogveranstaltung der KAUSA Servicestelle Köln mit den Generalkonsulaten statt. Die Veranstaltung hat sich mit dem Thema: Berufliche Perspektiven und duale Ausbildung für Menschen mit Migrationshintergrund; Wie gestalten wir eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Generalkonsulaten und den Institutionen der beruflichen Integration in Köln? beschäftigt. Die Veranstaltung wurde eingeleitet mit einem Grußwort von Herrn Vassiliou, der Vizepräsident der Deutsch-Hellenischen-Wirtschaftsvereinigung, und Konsul a.D. sowie von Herrn Dr. Diehl aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Danach wurde die Rolle der dualen Berufsausbildung für die Fachkräftesicherung Deutschlands in einem Impulsvortrag von Herrn Metzler aus dem Institut der deutschen Wirtschaft aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. Im Anschluss haben die Vertreterinnen und Vertreter des griechischen, rumänischen, spanischen und türkischen Generalkonsulats mit Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung wie der Agentur für Arbeit Köln, der Handwerkskammer zu Köln, der Industrie- und Handelskammer Köln, der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) und des DGB Köln über dieses Thema diskutiert. In der Diskussion wurden Synergien unter den Teilnehmenden verstärkt und der gegenseitige Kontakt gefördert. Im Detail wurden folgende Fragen diskutiert:

  • Wie können die Institutionen der beruflichen Bildung die Generalkonsulate bei der beruflichen Integration ihrer Landsleute unterstützen?
  • Was sind die Erfahrungen, Wünsche und Bedarfe der Generalkonsulate?
  • Wie schaffen wir neue Wege, um ausländische Eltern und ihre Kinder effektiver ansprechen und informieren zu können?
  • Wird die duale Ausbildung als gute Alternative zum Studium wahrgenommen?
  • Wie können wir Unternehmen mit Migrationshintergrund besser erreichen?
  • Wie gestalten wir eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Generalkonsulaten und den Institutionen der beruflichen Integration in Köln?

Am Ende der Veranstaltung wurde eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Generalkonsulaten und Regelinstitutionen der beruflichen in Köln beschlossen. Aus diesem Grund wird KoBAM (Kompetenzzentrum Bildung und Arbeit für Migrantinnen und Migranten in Köln) fester Ansprechpartner für alle Generalkonsulate im Großraum Köln. Herr Dr. Eickhoff, Geschäftsführer für Bildung bei Handwerkskammer zu Köln und Mitglied des Steuerungsgremiums von KoBAM sieht darin eine große Chance, um dem Fachkräftemangel in Köln entgegenzuwirken.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie in der Pressemeldung

17.02.2017 „Stop dreaming! Start acting!“ – Berufsorientierung für Flüchtlinge im Butzweilerhof

Am 16. Februar besuchten rund 40 Flüchtlinge aus der Notunterkunft in der Kantstraße Köln das Bildungszentrum Butzweilerhof der Handwerkskammer zu Köln. Im Rahmen der Berufsfelderkundung wurden den jungen Männern in einem Vortrag die vielfältigen Ausbildungsberufe in Deutschland vorgestellt, zudem erhielten sie ausführliche Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und dem Verlauf einer Ausbildung. Dargestellt wurden auch die langfristigen beruflichen Perspektiven, die eine Ausbildung in Deutschland bietet. Der Vortrag wurde auf Arabisch, Französisch, Farsi und Englisch übersetzt. Anschließend hatten die Flüchtlinge die Möglichkeit, die verschiedenen Werkstätten der Fachbereiche, die am Butzweilerhof unterrichtet werden, zu besuchen, wie zum Beispiel die KFZ-Technik, die Holzverarbeitung und die Metallbearbeitung. Das Interesse und die Faszination der Besucher waren enorm. Zum Abschluss der Veranstaltung berichtete der afghanisch stämmige Azubi Herr Hosseini über die Erfahrungen, die er in seiner Ausbildung zum Metallbauer gemacht hat. Er schilderte lebhaft die Herausforderungen, manchmal auch Schwierigkeiten, aber natürlich auch den Spaß und die guten Verdienstmöglichkeiten, die mit seiner Lehre verbunden sind. Die zahlreichen Nachfragen der Flüchtlinge machten deutlich, wie hoch ihr Interesse an einer Ausbildung in Deutschland ist, und beinahe bekundeten ihren Wunsch nach einem berufsorientierenden Praktikum. Organisiert wurde die Veranstaltung von der KAUSA Servicestelle Köln in Kooperation mit den Willkommenslotsen der IHK und der HWK zu Köln, dem Jugendhilfeträger IN VIA der Caritas, dem Projekt „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ der Caritas Köln, sowie dem Deutschen Roten Kreuz. Die KAUSA Servicestelle Köln ist eine Koordinierungsstelle für Ausbildung und Migration, deren Träger die Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung DHW e.V. ist und vom Programm JOBSTARTER gefördert wird, welches vom BMBF finanziert wird.

07.09.2016 KAUSA Servicestelle Köln berät jugendliche Flüchtlinge und Migranten auf zwei Bildungsmessen in Köln 

Am 03.09. im Kölner Paladium und am 06.09. in der Tages und Abendschule in Mülheim konnten Jugendliche die Möglichkeit, sich über Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten zu informieren.

Die bundesweite Stuzubi Ausbildungs- und Studienmesse wurde am Samstag, den 03.09. zum dritten Mal in Köln veranstaltet und richtet sich an Jugendliche, die in der Übergangsphase zwischen Schule, Beruf und Studium stehen. An zahlreichen Messeständen von Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben viele interessierte junge Messebesucher die Chance genutzt, sich über Zukunftsperspektiven zu informieren. Als besonderer Fachpartner der Stuzubi Köln war die KAUSA Servicestelle Köln mit einem eigenen Messestand und einem mehrsprachigen Beratungsteam vor Ort. KAUSA ist fokussiert auf die Beratung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und jugendlichen Flüchtlingen. Diese jungen Menschen benötigen teilweise spezifische Unterstützung in der beruflichen Orientierung. In einem großen Teil der Herkunftsländer ist das System der dualen Ausbildung nicht bekannt. Daher können die Eltern dieser Jugendlichen ihren Kindern nicht immer gleichwertige Unterstützungsleitungen in der Phase der beruflichen Orientierung geben wie die einheimischen Familien. Genau diese Lücke schließt die KAUSA Servicestelle Köln. Im Rahmen der Stuzubi Messe haben die KAUSA-Expertinnen Jugendliche aus allen Teilen der Welt die vielfältigen Wege in die duale Ausbildung gezeigt.

Die mehrsprachige Ausbildungsbörse des Handwerks in der Kölner Tages und Abendschule ist im Vergleich zur bundesweiten Stuzubi in regionles Format. Hier liegt der Fokus auf die Beratung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Am Stand der KAUSA-Servicestelle haben sich Jugendliche in griechischer, spanischer und arabischer Sprache über duale Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk und in der Industrie beraten lassen.

Die unzähligen Beratungsgespräche auf beiden Messen in den vergangenen Tagen haben gezeigt, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund großes Interesse an einer dualen Ausbildung besitzen, viele Fähigkeiten mitbringen und die für Unternehmen interessant sind. Gerade fremdsprachliche Kenntnisse sind in einer globalisierten Weltwirtschaft einer der Wettbewerbsvorteile von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Die Pressemeldung finden Sie hier 080916_-pm-kausa-servicestellen-koeln-auf-messen-koeln

 

14.06.2016: die KAUSA Servicestelle Köln lud ein zur Fachtagung ´AUSBILDUNG MADE IN COLOGNE`mit dem Charakter eines kleinen Zukunftskongresses, die wir inhaltlich gemeinsam mit vielen unserer Netzwerkpartner im Technologiezentrum Köln gestalte haben. Gemeinsam mit allen Betroffenen im Kontext Ausbildung und Übergang Schule-Beruf gelang es, einen umfassenden Überblick über die Situation, ebenso wie die Herausforderungen und Chancen einer dualen Ausbildung im Großraum Köln zu diskutieren und vor allem zur Intensivierung des direkten Dialogs zwischen Jugendlichen, Unternehmen und Netzwerken des Übergangsmanagements, zur Transparenz der Aktivitäten und Projekte und zur gegenseitigen Motivationsförderung beizutragen, u.a. durch Hervorhebung von Positiv-Bildern und intensiver Einbindung der jungen Menschen im Raum Köln. Die abschließende Pressemitteilung finden Sie hier auf Deutsch und auf Arabisch

26. – 27.03.2015, ab 09:30 Uhr in Köln (Historisches Rathaus): Gestalte Deine Zukunft – Aktionstage zur Nachwuchsförderung.

Eine Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Wirtschaftsvertreterinnen und Wirtschaftsvertreter, Fachpublikum und Interessierte, mit Ausbildungs- und Schülerfirmenbörse am 26.03.2015 und einer Fachtagung: „Marktplatz der Potenziale“ am 27.03.2015. Eine Anmeldung sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

19.03.2015, ab 16:00 Uhr in Kerpen: Informationsveranstaltung für Eltern und Jugendliche im Rahmen der Informationskampagne „Mein Beruf, meine Zukunft. Mit Ausbildung zum Erfolg!“

Das Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte NRW bietet im Rahmen der Informationskampagne „Mein Beruf, meine Zukunft. Mit Ausbildung zum Erfolg!“ eine Informationsveranstaltung für Eltern und Jugendliche in Kerpen an. Die Anbieter vor Ort sind die Alevitische Kultur Gemeinde Rhein-Erft-Kreis und die DITIB-Türkisch Islamische Gemeinde zu Kerpen in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW, ABZ Kerpen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 19. März 2015 um 16:00 Uhr im Ausbildungszentrum der Bauindustrie Kerpen – ABZ Kerpen (Humboldtstr. 30-36, 50171 Kerpen) statt. Wir möchten alle interessierte Jugendliche und Eltern hierzu ganz herzlich einladen. Eine Einladung seitens der beiden Kooperationspartner sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

11.09.2014, von 14:00 bis 16:00 Uhr Programm der Stadt Köln „Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“.

Für das Jahr 2014/2015 können sich Jugendliche mit Migrationshintergrund und FOR- Abschluss bei Frau Lüdke (Ausbildungsabteilung der Stadt Köln) melden und sich um ein 6-monatiges Praktikum für den Kfm/Verw.-Bereich bewerben. Bei Eignung in Ausbildung werden bei der Stadt Köln, 25 Plätze für den Bereich Verwaltungsfachangestellte angeboten. Dazu finden Informationsveranstaltungen im BIZ  Raum 3, Luxemburger Str. 121, 50939 Köln, statt.