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PREDON CODJAMBOPOULO WIRD NEUER DHW-PRÄSIDENT

2017

PREDON CODJAMBOPOULO WIRD NEUER DHW-PRÄSIDENT
12.01.2017

Die Mitglieder der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung haben auf der Jahreshauptversammlung Phedon Codjambopoulo zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der Kölner Arzt, Gründungsmitglied, langjähriger Vizepräsident und Vorstandssprecher der DHW wird somit der dritte Präsident seit der Gründung der Organisation im Jahre 1993. Phedon Codjambopoulo ist der erste Vertreter der Freien Berufe. Seine Vorgänger kamen aus den Bereichen Produktion/Handel und Dienstleistung. Damit unterstreicht die DHW ihre immer wieder dokumentierte Offenheit für alle Wirtschaftsbranchen.
Anlässlich seiner Wahl erklärte Codjambopoulo gegenüber der Presse: „Seit der Gründung bin ich in der DHW aktiv, weil ich sowohl von der Idee als auch von der Bedeutung so einer Organisation überzeugt bin. Nur wenn die DHW stark, präsent und aktiv bleibt, wird sie auch von Politik in Bund und Land sowie von den Medien wahrgenommen und ihr Beitrag zu Ausbau und Weiterentwicklung der deutsch-griechischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sowie zur Förderung des Zugangs von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den deutschen und europäischen Arbeitsmarkt über eine qualifizierte berufliche Bildung wirklich geschätzt.“
Codjambopoulo ist seit 1993 niedergelassener Radiologe in Köln und Seniorpartner einer Gemeinschaftspraxis, die neben gesetzlich und privat Versicherten auch die Patienten des Evangelischen Krankenhauses in Köln-Kalk rund um die Uhr ganzjährig radiologisch und nuklearmedizinisch betreut. Die Schwerpunkte seiner ehrenamtlichen DHW-Tätigkeit waren die Öffentlichkeitsarbeit, die Stärkung der Organisation bundesweit, die Positionierung der DHW als zuverlässiger und seriöser Partner für Politik, Wirtschaft und Diaspora sowie die Beratung, Information und Hilfeleistung junger Menschen – nicht nur griechischer Herkunft – in Fragen der beruflichen Orientierung. Für Letzteres wurde ihm 2014 die Integrationsmedaille der Bundesregierung verliehen.
Codjambopoulo kennt die Anpassungsprobleme zwischen den Ländern und Kulturen sehr gut. Als Sohn griechischer Eltern wurde er in Kairo geboren. Dort bewegte er sich zwischen seiner griechischen Herkunft, dem arabischen Land in dem er lebte und der deutschen Schule, die er besuchte. „Die griechischen Vereine und die gut organisierte Community in Kairo spielten damals eine wichtige Rolle für mich“, sagt Codjambopoulo. Als er später zum Studieren nach Düsseldorf zog, merkte er, dass der griechischen Unternehmergemeinschaft in Deutschland, ein öffentliches Sprachrohr wie in Kairo fehlte. Viele Integrationsprojekte und Initiativen für Migranten gingen an den Griechen vorbei – sie waren eine unauffällige Minderheit. „Die Griechen in Deutschland machten keine Probleme, hatten aber welche“, so Codjambopoulo. Nach der Niederlassung als Radiologe in Köln und engerem Kontakt zu engagierten Unternehmern, Freiberuflern und Managern, entstand der Grundgedanke für die Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung. So wurde die DHW gegründet, so konnten sich die Griechen in Deutschland wirtschaftlich vernetzen und sich so beruflich besser orientieren.
Dem siebenköpfigen Bundespräsidium gehören weiterhin an: RA Dimitris Kouros (Düsseldorf), gleichzeitig auch Vorstand der Deutsch-Hellenischen Schutzgemeinschaft für Auslandsgrundbesitz (DHSG) als Generalsekretär, der Unternehmer Markos Damigos (Lindlar) als Finanzvorstand, sowie als Vizepräsidenten: Konsul a.D. Jannis Vassiliou (Juwelier, Bonn), Giorgos Pachiadakis (Kommunikationsagentur, Düsseldorf), Jannis Bourlos-May (Köln) und Jorgo Chatzimarkakis (Brüssel).
Für seine neue Amtszeit von 2017 bis 2020 hat sich der Vorstand viel vorgenommen. 2018 feiert die DHW die ersten 25 Jahre ihres Wirkens. Die Wirtschaftskrise in Griechenland, das auch damit zusammenhängende Wachstum der griechischen Diaspora in Deutschland (inzwischen über 470.000) und die vielen und verschiedenen Initiativen der Bundesregierung zur Unterstützung Griechenlands, möglichst rasch aus der Krise zu kommen (Deutsch-Griechische Versammlung, Deutsch-Griechischer Zukunftsfonds, Deutsch-Griechische Kammerkooperation, Deutsch-Griechisches Jugendwerk, Deutsch-Griechische Forschungskooperation, Deutsch-Griechischer Investitionsfonds) sind alles Felder, in der die DHW, als einzige bundesweite wirtschaftliche Interessenvertretung gefragt ist, einen Beitrag zu leisten.

 

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Die Elliniki Gnomi ist ein langjähriger Medienpartner der DHW.

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Die Griechenland Zeitung (ehemals Athener Zeitung) ist ein langjähriger Medienpartner der DHW.

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