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DHW UND KAUSA SERVICESTELLE KÖLN UNTERSTÜTZEN JUGENDLICHE FLÜCHTLINGE UND MIGRANTEN AUF DEN WEG IN DIE DUALE AUSBILDUNG

2016

DHW UND KAUSA SERVICESTELLE KÖLN UNTERSTÜTZEN JUGENDLICHE FLÜCHTLINGE UND MIGRANTEN AUF DEN WEG IN DIE DUALE AUSBILDUNG
07.09.2016

Eine im Juni veröffentlichte Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertag hat gezeigt, dass mehr als 30% aller Ausbildungsstellen in IHK Betrieben nicht besetzt werden können. Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für den Weg in die Universität.

Diese Entwicklung stellt die deutsche Wirtschaft vor immer größere Probleme. Auf der anderen Seite haben Jugendliche mit Migrationshintergrund und jugendliche Flüchtlinge in Köln ein großes Interesse an dualen Ausbildungsberufen. Bei vielen dieser jungen Menschen ist das Wissen über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und dem Stellenwert einer dualen Ausbildung in Deutschland jedoch gering ausgeprägt. Diese Menschen benötigen teilweise spezifische Unterstützung in der beruflichen Orientierung. In einem großen Teil der Herkunftsländer ist das System der dualen Ausbildung nicht bekannt. Daher können die Eltern dieser Jugendlichen ihren Kindern nicht immer gleichwertige Unterstützungsleitungen in der Phase der beruflichen Orientierung geben wie die einheimischen Familien.
Genau diese Lücke schließt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt KAUSA in 29 deutschen Städten. KAUSA steht für die bundesweite „Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration“. Sie hat zum Ziel, mehr Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen, die Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen und Eltern über die berufliche Ausbildung zu informieren. In Köln bietet die KAUSA Servicestelle unter dem Dach der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung (DHW) eine zentrale Anlaufstelle für Beratung und Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf und vermittelt passende Ausbildungsbetriebe.

Das große Interesse an einer dualen Ausbildung zeigten Jugendlichen mit Migrationshintergrund und neuzugewanderten Flüchtlingen am vergangenen Wochenende im Rahmen der „Stuzubi Ausbildungsmesse“ im Kölner Palladium und am Dienstag bei der „Mehrsprachigen Ausbildungsbörse“ in der Kölner Tages- und Abendschule. Als besonderer Fachpartner der Stuzubi Köln war die KAUSA Servicestelle Köln mit einem eigenen Messestand und einem mehrsprachigen Beratungsteam vor Ort. Die KAUSA-Expertinnen konnten zahlreiche Jugendliche aus allen Teilen der Welt die vielfältigen Möglichkeiten und Wege in die duale Ausbildung aufzeigen. Die mehrsprachige Ausbildungsbörse der Kölner Tages- und Abendschule ist im Vergleich zur bundesweiten Stuzubi eine regionale handwerksspezifische Messe. Hier liegt der Fokus auf die Beratung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu Ausbildungsberufen im Handwerk. Am Stand der KAUSA-Servicestelle haben sich große Gruppen von Jugendlichen in griechischer, spanischer und arabischer Sprache über Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk und in der Industrie beraten lassen.

Als Quintessenz beider Messen, erklärte die Leiterin der KAUSA-Servicestelle Köln, Christina Alexoglou-Patelkos: “Die unzähligen Beratungsgespräche auf beiden Messen haben eindrücklich bewiesen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge großes Interesse an einer dualen Ausbildung besitzen und viele Fähigkeiten mitbringen, die für Unternehmen interessant sind. Gerade fremdsprachliche Kenntnisse können in einer globalisierten Weltwirtschaft ein Wettbewerbsvorteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sein und ein Zeichen ihrer interkulturellen Kompetenz. Bei den Neuzugewanderten sind die Deutschkenntnisse in der ersten Phase der Einwanderung jedoch häufig nicht ausreichend, um den hohen Anforderungen der dualen Ausbildung in Deutschland gerecht zu werden. Neben einem Sprach- und Integrationskurs kann diesen jungen Menschen durch ein Praktikum der Einstieg in die deutsche Arbeitswelt erleichtert werden. Auch dabei kann ihnen die KAUSA Servicestelle Köln helfen und an geeignete Stellen vermitteln.”

 

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