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RACHEL GIBT START FÜR KAUSA-SERVICESTELLE KÖLN

2013

RACHEL GIBT START FÜR KAUSA-SERVICESTELLE KÖLN
Köln15.10.2013

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel MdB, kam extra aus Berlin, um der Deutsch- Hellenischen Wirtschaftsvereinigung (DHW) den Zuwendungsbescheid für das dreijährige Projekt zu übergeben. Damit startet offiziell das Projekt, das den Namen
„KAUSA Servicestelle Köln“ trägt und im Rahmen des bundesweiten BMBFAusbildungsstrukturprogramms
„JOBSTARTER-Für die Zukunft ausbilden“ als regionaler
Koordinierungs- und Informationsstelle für Ausbildung und Integration fungieren soll. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Das Projekt wird
aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 360.000 € gefördert. Getragen wird das Projekt von der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung (DHW), als bundesweite Unternehmerorganisation mit Sitz in
Köln. Den Zuwendungsbescheid nahm DHW-Finanzvorstand Jannis Bourlos-May, der auch Projektkoordinator ist, entgegen.
Die KAUSA-Servicestelle Köln ist eine von bundesweit sechs Servicestellen. Die übrigen fünf sind in Dortmund, Nürnberg, Augsburg, Stuttgart und Berlin angesiedelt. Ziel der
Servicestellen ist, vorhandene Strukturen in der beruflichen Bildung mittels regionaler Kooperationen für die Zielgruppen zu öffnen, eine regionale Vernetzung aufzubauen,
mehr Ausbildung durch Kompetenzförderung und Verbesserung des
Informationszugangs zu erreichen und schließlich eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln. Zielgruppe sind die Akteure im Bildungsnetzwerk, Jugendliche und deren
Eltern, sowie Unternehmer mit Migrationshintergrund.
Zu den Aufgaben der Servicestelle gehört die Förderung der Ausbildung in der Region, die Bildungsintegration durch Kooperation, die Planung und Entwicklung von Aktivitäten
mit Netzwerkpartnern und mit Jugendlichen, die Öffentlichkeitsarbeit durch Einbindung
der Medien sowie die Entwicklung und Besetzung von 50 zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsplätzen für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Partner der Servicestelle sind die Kammern, die Agenturen für Arbeit, die Städte und ihre
Integrationszentren, mehrere Generalkonsulate, Kirchen und Verbände, Eltern- und Jugendvereine, Unternehmen und Ausbildungsbetriebe.Neben Vertretern der Hauptpartner, des JOBSTARTER-Programms und des BIBB, waren u.a. der Generalkonsul Griechenlands in Düsseldorf, Gregory Delavekouras, der Erziehungs- und Sozialattaché im Generalkonsulat der Türkei in Köln, Okuz Tuncay, Rosella Benati vom Komitee der Italiener im Ausland COM-IT.ES, und Nikulay Barbov vom Kultur- und Integrationszentrum Phoenix e.V. dabei.Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Mit der Programmlinie KAUSA spricht das BMBF die schnell wachsende Gruppe in Deutschland
tätiger Unternehmen mit Migrationshintergrund an. Fast jeder 4. Selbstständige in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Wir wollen diese Unternehmen ermutigen und sie beim Einstieg in die duale Ausbildung unterstützen, so dass noch mehr junge Menschen eine gute Zukunftschance
erhalten. Phedon Codjambopoulo, Vizepräsident der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung:
Die DHW hat im Rahmen des JOBSTARTER-Programms – Für die Zukunft ausbilden! zwei Projekte in 2006 bis 2012 realisiert. Das Projekt NEO XEKINIMA und das DHW-Ausbildungsprojekt. Es wurden neue Potentiale betrieblicher Ausbildung in Unternehmen mit Migrationshintergrund entdeckt und generiert. Unternehmer mit Migrationshintergrund konnten sich unternehmerisch professionalisieren und ihre Lobby in den regionalen Ausbildungsstrukturen erhöhen. Schülerinnen und Schüler der
griechischen Schulen, ihre Lehrer und Eltern konnten erstmalig Angebote der Berufsorientierung in Anspruch nehmen. Es konnten Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen aufgebaut
werden. Die DHW wird diese Expertise aus sechs Jahren Trägerschaft obiger Projekte nutzen, um auch in anderen ethnischen Gruppen den Ausbildungsgrad und die Ausbildungsbereitschaft bei Unternehmern und Schülern zu erhöhen. Gleichzeitig hoffen wir, dass die von der Servicestelle
gewonnenen Personen später als Botschafter für den Transfer des deutschen Exportschlagers „Duale Ausbildung“ in ihren Heimatländern fungieren werden.Christina Alexoglou-Patelkos, Teamleiterin der KAUSA-Servicestelle Köln:
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KAUSA-Servicestelle Köln verstehen sich als eine 360-Grad- Anlaufstelle und als Netzwerk- und Kommunikationszentrum. Gleichzeitig sind wir die Synapse für
unsere Partnerorganisationen im Wirtschaftsoberzentrum Köln. Unser Ziel ist, dass die Leistungen der KAUSA-Servicestelle Köln am Ende der Projektzeit im Oktober 2016 in bestehende
Beratungsangebote der Regelinstitutionen übergehen. Unsere Zielgruppe sind u.a. die jungen Migranten aus Südeuropa, die bereits längere Zeit in Köln und Umgebung leben oder auch neu
zugewandert sind, einen größeren Bedarf an beruflicher Orientierung und beruflicher Integration haben. Der berufliche und interkulturelle Hintergrund des Projektteams eröffnet
generationsübergreifende Zugänge. Wir können in folgenden Sprachen kommunizieren: Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Griechisch. Wir bauen auf die Unterstützung unserer Partner auf und freuen uns auf eine enge und fruchtvolle Zusammenarbeit.

 

Medienpartner

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Die Elliniki Gnomi ist ein langjähriger Medienpartner der DHW.

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Die Griechenland Zeitung (ehemals Athener Zeitung) ist ein langjähriger Medienpartner der DHW.

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